Regina Steenbeek-Schacht ist neue Geschäftsführerin

01.06.2017/am

Führungswechsel im St. Theresien-Krankenhaus:  Am 1. Juni 2017 übernimmt  Regina Steenbeek-Schacht die Geschäftsführung. Damit endet wie geplant die Interimsgeschäftsführung, die Torsten Lübben vor zwei Jahren in Zusammenarbeit mit der Firma EconoMedic AG übernommen hatte. Man werde nun die Leitung des Hauses kontinuierlich besetzen und wieder in die eigenen Hände nehmen, erklärte der Hauptgeschäftsführer der Trägergesellschaft für die Einrichtungen der Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern), Dr. Rainer Beyer.

Die neue Geschäftsführerin Regina Steenbeek-Schacht hat  das Krankenhausgeschäft von „der Pike auf“ gelernt. Die 52jährige hat ursprünglich den Beruf der Krankenschwester erlernt und lange Jahre auch in leitender Funktion in der Pflege gearbeitet, bevor sie Verantwortung in geschäftsleitenden Funktionen übernahm. So war sie als Kaufmännische Direktorin bei den Regio Kliniken im Kreis Pinneberg und Leiterin des dortigen Johannis Hospiz tätig. In den letzten sieben Jahren war sie beim Klinikkonzern Vitos - einem Unternehmen des Hessischen Landeswohlfahrtsverbands - als Klinikmanagerin einer Klinik für Psychiatrie und  Psychotherapie, Psychosomatik und Neurologie mit angeschlossenem Pflegezentrum und Heilpädagogischer Einrichtung sowie als Geschäftsführerin einer Orthopädischen Klinik mit dazugehörigen Medizinischen Versorgungszentren tätig. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Frau Steenbeek-Schacht, die mit ihrer großen praktischen Organisations- und Führungserfahrung im Krankenhausbereich den strategischen Wandel weiter gestalten wird. Unser Dank gilt Herrn Lübben und der Firma Economedic für ihren Einsatz“, so Beyer.

Mit ihrer Unterstützung wurde das St. Theresien-Krankenhaus in den zurückliegenden Jahren grundlegend auf einen neuen Kurs ausgerichtet. Es erfolgte eine Stärkung des Notfallkrankenhauses durch die Erweiterung der Medizinischen Klinik um die Schwerpunkte invasive Kardiologie und Gastroenterologie. Zudem wurden strategische Kooperationen geknüpft und die Vernetzung in den ambulanten Bereich hinein vorangetrieben. Beispiele dafür sind die Gründung des  Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) St. Theresien mit den Fachbereichen Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Orthopädie und Unfallchirurgie und die neue Frauenklinik mit angeschlossener Geburtshilfe in Kooperation mit der Frauenklinik des Universitätsklinikums Erlangen. Erst kürzlich hat das gesamte Haus eine Zertifizierung nach DIN ISO erfolgreich durchlaufen. Die Grundlagen für eine weitere positive Entwicklung in der Zukunft seien somit gelegt, betonte Hauptgeschäftsführer Dr. Rainer Beyer.